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Das Marschmellow Journal

Oh du Stressige ... 5 Tipps für mehr Gelassenheit in der Weihnachtszeit.

Heute früh war ein ganz besonderer Morgen. Ich habe schon beim Aufstehen gespürt, dass ich so richtig toll in meiner Mitte war. Ich fand alles wundervoll und war dankbar: für mein Bett, für mein Badezimmer, für mein Wohnzimmer, für meine Kinder und natürlich für meinen Kaffee. Trotz des morgendlichen Frühstück-Stresses gelang es mir doch sehr entspannt zu bleiben. Als die Kinder aus dem Haus waren auf dem Weg zur Schule ging ich mit meinem Hund in den Wald und genoss jeden Moment. Ich war so in der Liebe und in der Freude, ach war das Leben schön!

Daheim wieder angekommen freute ich mich aufs morgendliche Meditieren. Ich meditiere seit einigen Jahren, was meinen Alltag seither ruhiger und ausgeglichener gemacht hat. Also setzte ich mich wie immer auf mein Sofa und begann, tief und glückselig zu atmen... und dann übergab sich mein Hund direkt vor mir auf den Langzottel-Teppich!

Es dauerte circa 0,3 Sekunden, um mich aus meinem ach-so-glücklich-und-zufriedenen Einheitsgefühl zu holen. Ich schrie auf, schimpfte, schickte meinen Hund in den Garten und war auf einem Puls von 180 während ich versuchte den Teppich von allem „Nicht Schönen“ zu befreien.

"Willkommen im Leben!"

Als mir danach bewusst wurde was gerade passiert war, bekam ich erst mal einen fetten Lachflash. Ich habe so sehr über mich selbst gelacht, das tat richtig gut. Jetzt mal ehrlich: Da bin ich doch in vielen Lebensbereichen unglaublich bewusst und trotzdem schafft es so ein Mini-Malheur mich aus meiner Mitte holen. Kennst du das auch aus deinem Leben? Mein Tipp für dich: Nimm dich nicht so ernst! Lache über dich. Humor macht den ganzen Alltag leichter!

Du kannst dich in jeder Minute neu entscheiden, wie du dich fühlen möchtest – ich empfehle herzhaft zu lachen, egal, was gerade passiert ist. Es ist unglaublich befreiend. Foto: Mark Daynes

Es gibt immer Situationen, die uns herausfordern – mal mehr, mal weniger – auch wenn wir denken, dass wir gerade total im Om sind.

Jetzt steht auch noch die Weihnachtszeit bevor ... Viele Menschen freuen sich, denn sie haben endlich Urlaub und besuchen ihre Familien. Viele freuen sich nicht. Weil der Stress, den sie damit verbinden schon im Vorfeld ein echt mieses Gefühl erzeugt.

Geschenke besorgen. Viel einkaufen. Ein besonderes Essen kochen. Besucher, die eventuell anstrengend werden. Einladungen, die mehr Pflicht als Freude sind. Kinder, die sich langweilen. Alles Stressfaktoren.

Dabei kann die Weihnachtszeit wirklich ein besinnliches Erlebnis sein. Hier habe ich fünf intensive Tipps für dich, wie du entspannt und gelassen durch die Adventszeit kommst.

Vielleicht ist es wieder an der Zeit innezuhalten und herauszufinden, wie Weihnachten für Dich sein soll, um daran Freude zu haben. Lass' deine bisherigen Vorstellungen los und kreiere besinnliche Tage. So schaffst Du neue Traditionen mit Zeitgeist. Foto: Debbie Hudson

1) Mache dir einen Plan

Klingt blöd, ist aber so: Listen zu erstellen kann wirklich sehr hilfreich sein, wenn du das Gefühl hast, der Alltagsstress wächst dir über den Kopf. Schreibe dir auf, was du alles tun musst. Mache dir Listen, was du gerne einkaufen, schenken, besorgen, kochen möchtest. Wenn du dir vorher Pläne machst, kannst du all deine Erledigungen einteilen. Für deinen Kopf schaffst du somit Ordnung und die Überlastungsgedanken schwinden, denn du hast sie nun notiert und übersichtlich dargestellt.

2) Beginne rechtzeitig

Klingt natürlich einfach, jedoch kann ich aus Erfahrung sagen, dass Weihnachten echt immer ziemlich plötzlich kommt und die letzten Tage davor im Flug vergehen. Wenn du also schon rechtzeitig beginnst, kleine und große Geschenke zu ordern, dann kannst du am 23. und 24. Dezember entspannt mit einem Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt stehen (und nicht wie sonst hektisch die Stände abklappern nach den Notgeschenken).

Nichts bereitet mir mehr Freude als Kekse backen ... die Musik, die ich beim Kekse backen höre stimmt mich freudig ein, das Kekse backen selbst erinnert mich an meine Zeit mit meiner Omi ubd am Ende duftet es lecker und schmeckt auch noch gut. Foto: Markus Spiske

3) Höre auf dein Inneres und setze Prioritäten

Überlege dir genau, was ist wirklich wichtig für dich während der Feiertage. Welche Verpflichtungen sind ein echtes Muss? Welche könnte man absagen?

Welche Traditionen darf man jetzt auch mal ändern? Wenn eine Tradition dich total stresst, dann ändere sie doch. Wieso an Heilig Abend immer das komplizierte Gericht von Oma kochen, das noch nicht mal allen schmeckt, wenn du in deiner Familie vielleicht eine neue, leckere, einfachere Kreation etablieren kannst?

Setze dich bewusst mit allen Verpflichtungen auseinander und prüfe, ob du deinen Weihnachtsstress entschleunigen kannst. Fühle ruhig mal rein, wie du alle deine Verpflichtungen empfindest. Sind sie wirklich Verpflichtungen? Oder hast du dich dem einfach unterworfen? Was würde passieren, wenn du dich traust, etwas daran zu ändern?

Selbstliebe hat auch damit zu tun, dass man immer wieder prüft, ob man sich mit den Regeln und Strukturen im Außen noch gut fühlt. Du solltest kein Opfer davon sein. Sondern auch diese turbulente Zeit genießen können.

4) Nimm dir täglich eine Auszeit

Nur für dich, zünde eine Kerze an, meditiere, nimm ein heißes Bad, mach dir einen leckeren Tee, streichle deine Seele, atme tief durch. Tue das, was dir und nur dir wirklich gut tut – ganz egal was es ist. Diese kleinen Zeit-Inseln zwischendurch sind nicht nur in der Vorweihnachtszeit oder beim Jahresend-Stress wichtig. Du solltest dir jeden Tag eine Sequenz einplanen, wo du in die Ruhe kommst, bevor es danach wieder schnell-schnell weitergeht. Unser Alltag ist so hochfrequent geworden, dass sowohl unser Körper wie auch unser Geist manchmal nicht mehr mitkommen. Da ist es wohltuend, wenn man einfach mal kurz relaxt. Geh offline von der Welt da draußen, wenn auch nur 15 Minuten. Das ist wahres Auftanken!

Einfach mal Platz machen für das Winter-Wonderland und leuchtende Augen. Foto: Norman Tsui

5) Genieße!

Was wäre das Leben ohne Genuss? Jetzt mal ehrlich: Weihnachten ist cool! Ja, ich möchte es auch nicht 12 Monate lang am Stück haben und hole spätestens am 6. Januar wieder die Muschel-Deko raus. Aber für diese paar kurzen Wochen finde ich Weihnachtskugeln, Schneemänner, Nikoläuse, Glühwein, Plätzchen und Co. auch echt besinnlich. Deshalb kann ich dir nur empfehlen: Genieße diese Zeit! Lass auch mal Fünfe gerade sein und gib dich all den Weihnachtsgenüssen hin.

Hol dir die Waffel auf dem Weihnachtsmarkt.

Gönn dir die heißen Maroni vom freundlichen Franzosen.

Stoße mit deinen Freunden mit einem Glühwein an.

Schmücke dein Wohnzimmer mit Kitsch.

Und genieße das Festmahl bei deinen Eltern.

Beschenke deine Liebsten und freue dich selbst über die Geschenke, die du erhältst. Ganz egal, was es ist ... hey, es hat jemand an dich gedacht. Und wahrscheinlich hat er auch vorher eine Menge Stress gehabt all das zu organisieren.

Denke immer daran: Du bist hier in diesem Leben, um Erfahrungen zu machen und dich in diesem wundervollen Körper zu genießen. Mit Liebe und mit allen Sinnen!

In diesem Sinne,
Weihnachten ist Liebe. Bleib gelassen und genieße sie!

von Marschmellow-Blogerin: Herzvollgold
-We love you-